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Hilfestellung für Schüler

Die Schulschließungen bringen für viele besondere Herausforderungen mit sich, sowohl im privaten als auch im schulischen Bereich, wodurch die Schülerinnen und Schüler gefordert sind, sich eigenständig mit den Lerninhalten und der Organisation des Lernens auseinanderzusetzen. 

 

Hier eine kleine Hilfestellung um über die Zeit zu kommen. 

In der Schule hast Du einen festen Platz und die notwendige Ausstattung. Auch zu Hause ist es wichtig, dass Du beim Lernen einen festen Arbeitsplatz hast, wenn es irgendwie möglich ist.

Ein fester, heller und geordneter Arbeitsplatz mit wenigen visuellen Ablenkungen hilft, konzentriert und ausdauernder lernen zu können.  

Gut ist, wenn der Schreibtisch in einem ruhigen Raum ist, wo Du genügend Licht hast. Achte darauf, dass du ungestört arbeiten kannst – keine Geschwister, Eltern oder Kollegen dich stören. Deine Bücher, Hefte, Stifte bereitest du griffbereit vor. Dein PC/Notebook oder Smartphone hat genügend Strom und ist funktionsfähig.

Achte darauf, dass du nicht zu viel Privates über die Webcam Preis gibst.

Wichtig ist es auch – wie in der Schule – Stoßlüften 😉

Deine Lehrer informieren dich, welche Arbeiten für die Schule zu erledigen sind – per E-Mail, Chat oder durch Wochenaufgaben.

Verschaffe Dir einen Überblick! Überlege, welche Aufgaben wann zu erledigen sind und schätze die Zeit die du dafür benötigst. 

Teile den Lernstoff in überschaubare Portionen ein. Plane aber auch Pausen ein. 

Erstelle dir hierzu einen Wochenplan oder eine To-Do-Liste mit den Aufgaben.

 

Verzichte während der Pausen auf Bildschirm- und Smartphonezeit.

Bewege Dich stattdessen – gehe einmal um das Haus oder gehe zum Eingang und wieder an deinen Arbeitsplatz, Trinke etwas, höre oder mache Musik und anderes. Wenn Du beim Lernen Hunger bekommst, iss am besten Obst, Nüsse oder etwas Leichtes, so dass die Konzentration aufrecht erhalten bleibt. Vermeide Limo oder Cola oder zuckerhaltige Lebensmittel – auch wenn diese kurzfristig viel Energie geben, führen sie dazu, dass die Konzentration sehr schnell wieder abfällt.

Stoßlüften nicht vergessen – wie in der Schule 😉

Lege dein Smartphone weg, außer du brauchst es für die Videokonferenz – achte darauf, dass Dein Arbeitsplatz frei von ablenkenden Sachen ist und dass du nicht gestört wird, weil deine Eltern etwas brauchen oder die Kollegen eine Frage haben.

Belohne Dich für Deine Anstrengung (z.B. ein leckeres Getränk, eine kleine Entspannungsübung oder ein Gedanke wie „Das habe ich gut gemacht!“).

Falls Du es nicht schaffst mit der Aufgabe zu beginnen, lehne dich kurz zurück und überlege: Was ist jetzt zu lernen oder zu bearbeiten? Was ist daran schwierig? Welche Aufgabe könnten mir jetzt mehr Freude machen oder ist angenehmer? Was oder wer könnte mir helfen? Stelle konkrete Fragen an den Schulstoff…  

Und wenn das auch nicht hilft und du überhaupt nicht mehr weiter kommst, dann schreibe dir die Lücken auf, damit du Sie in der nächsten Videokonferenz oder im persönlichen Gespräch mit deiner Lehrkraft klären kannst. Hier eine Vorlage!

Deine Motivation ist noch im Ferienmodus?

Mache Dir klar und notiere vielleicht ein paar Ziele, warum du lernen solltest: z.B. mit den Freund_innen in einer Klasse bleiben, nicht Sitzenbleiben, einen guten Abschluss machen, Respekt vom Arbeitgeber / Kollegen verdienen,  englische Netflix-Filme ohne Untertitel verstehen!

Plane das Lernen mit kleinen Schritten z.B. lieber viermal pro Woche 10 Seiten lesen als einmal 40 Seiten auf einmal.

Mache Dir das Arbeiten so angenehm wie möglich – ruhiger Platz, ausreichend Licht, keine Störungen.

Wechsle die Aufgaben ab – sprachlich vs. mathematisch, einfach vs. schwer, unangenehm vs. angenehm.

Belohne dich nach getaner Arbeit z.B.: „Nach dem Lernen telefoniere ich mit meiner Freundin.“ “Nach der “Schule” esse ich etwas total leckeres.”  Lobe Dich selbst dafür was du geschafft hast.

Zeige jemandem, was Du gearbeitet hast oder lass Dich von jemandem abfragen.

Bitte deine Lehrkraft um ein Feedback, was du noch verbessern kannst oder wo deine Stärken sind.

Such Dir jemanden (Mitschüler / Lehrer_in), der Dir helfen kann, wenn Du etwas nicht verstehst.

Ein Wochenplan kann die Struktur aufzeigen und so zur SelbstMotivation beitragen – siehe Struktur unten – hier gibt es ein Beispiel für einen Wochenplan. 

Eigentlich ist dein Tag durch Schule, Beruf und Aktivitäten wie Hobbies, Sportverein usw. gut strukturiert. Corona-bedingt sind die Möglichkeiten zur Zeit (sehr) eingeschränkt und fallen weg. Du musst den Tag selbst bzw. zusammen mit Deinen Eltern zu gestalten.

Auch wenn du „nur“ zu Hause bist: Achte auf deine Kleidung und dein Äußeres und pflege dich wie immer!

Eine Tagesstruktur ist wichtig! Alltagsroutinen geben Sicherheit und unterstützen dich beim Homeschooling z.B. aufstehen zu einer festen regelmäßigen Uhrzeit,  Frühstück, Lernzeit mit Pausen, feste Essens- und Schlafenszeiten, Sport, Spazierengehen.
Gewohnheit trägt dazu bei, auch unangenehme Dinge zu erledigen. Verabrede dich mit  Klassenkamerad_innen (per Telefon oder Chat). Der (Smartphone-)Wecker kann helfen, sich an festgelegte Zeiten zu erinnern.

Ein Wochenplan kann dich dabei unterstützen. ein Beispiel hier

und so sieht er beispielsweise ausgefüllt aus: 

Wir sind Alle angehalten, die persönlichen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren – siehe aktuelle Corona Beschränkungen. Für persönliche “Treffen” bleiben nur andere Wege: soziale Medien, Chat, Telefon oder Videotelefonie.

Haltet Euch an die Netiquette und Umgangsformen die auch in der Schule gelten.

Es ist jetzt ganz wichtig, miteinander freundlich und wertschätzend im (Klassen-) Chat umzugehen. Dafür kann sich jeder von Euch einsetzen! Haltet euch auch von Verschwörungstheorien und Gerüchten fern bzw. verbreitet diese nicht weiter, das verunsichert nur!

Erst denken (wie immer) dann posten. Schreibt nichst was jemanden verletzen könnte oder geschmacklos ist bzw. gegen die Menschenwürde verstößt. Es könnte auch rechtliche Konsequenzen für euch haben.

Haltet zusammen und macht euch gegenseitig Mut! Auch wenn ihr zur Zeit getrennt seit – denkt daran ihr seid eine Klasse! Unterstützt Euch gegenseitig bei den Arbeitsaufträgen und  Lernaufgaben.

Gesundes Essen: https://www.in-form.de/wissen/schnell-und-gesund-kochen/

Rezepte: https://www.in-form.de/rezepte/

Sportangebote: https://www.in-form.de/wissen/sportangebote-fuer-kinder-und-jugendliche-zu-hause-nutzen/

Basteln: https://www.tip-berlin.de/stadtleben/basteln-mit-toilettenpapier-klopapier-corona-quarantaene-zuhause-bleiben/

Entspannungsübungen:
Body2Brain App

https://www.tk.de/techniker/magazin/life-balance/aktiv-entspannen/download-anleitung-entspannung-2006922

Achte bei der Freizeitgestaltung aber auch auf Abwechslung und Regelmäßigkeit – ein Sixpack kommt nicht nach 1x 10Min Sasha Huber oder Pamela Reif 😉

Begrenze die Zeit des “Zockens” und “Dattelns” – dein Handy gibt dir Auskunft über die Nutzungszeiten.

All die Tipps oben helfen dir nicht? 

Hier findest du weitere Hilfsangebote:

“Nachhilfe”:

https://www.corona-school.de/schueler

https://naklar.io/

zu Corona allg.:

https://www.corona-und-du.info/

Angst vor Prüfungen oder Leistungssituationen?

Nehmen wir eine Situation als bedrohlich war, empfinden wir Angst. So ist Angst eine Emotion, die uns vor Bedrohungen schützen, indem sie bei uns Angriffs- oder Fluchthandeln auslöst (z.B. Bellender Hund wirkt bedrohlich). Die Wahrnehmung und der Umgang mit der bedrohlichen Situation ist teilweise erlernt (z.B. Angst vor Spinnen).

Angst vor Leistungssituationen wie Prüfungen u.a. kann uns zwar motivieren, sich mehr auf die Prüfung vorzubereiten, eine zu große Angst jedoch kann uns auch lähmen und zum sog. “black out” führen. Angstreaktionen können sich körperlich (Herzklopfen, Schwitzen), kognitiv (Gedanken zu Versagen, Selbstvorwürfe) oder emotional (Hilflosigkeitsgefühl) bemerkbar machen. Ist mir klarer, wie ich auf Angst reagiere, kann ich mir eher überlegen, wie ich dagegen vorgehe.

Was können wir dagegen tun?

Zuerst können erste Antworten zu folgenden Fragen helfen: Nehme ich Angstsymptome rechtzeitig wahr? Wie kontrollierte ich meine Angst in vorhergehenden Situationen? Helfen mir z.B. Entspannungstechniken wie Atementspannung, um die körperlichen Reaktionen zu kontrollieren? Oder hilft mir die Methodik der Selbstsuggestion (beruhigende Sätze wie “du hast dich gut vorbereitet”) meine negativen Gedanken wegzudrängen?  Neige ich dazu vor der Situation “wegzulaufen”, oder kann ich durch eine klare (Lern-)Planung den Leistungsdruck reduzieren? Wie sehe ich mein Ziele? Kann ich neben ausreichender Erholung mit mehr Arbeitseinsatz meine Ziele erreichen? Bin ich Einzelkämpfer, oder kann mich jemand unterstützen?

Sich unter Leistungsdruck zu fühlen oder Ängste zu spüren ist somit erst einmal normal. Wenn ich aber darunter leide, die Ideen ausgehen, wie ich weiter mache oder gar depressive Gedanken aufkommen, ist es in Ordnung Hilfe in Anspruch zu nehmen. Erste Ansprechpartner sind Freunde, Eltern oder Kollegen. Für vertrauliche Gespräche stehen ebenfalls Beratungslehrer und Schulpsychologen zur Seite. Auf der Homepage oder am schwarzen Brett sind Ansprechpartner zu finden.

Staatliche Schulberatungsstelle für Niederbayern

Mario Benedetti & Franz Wacker

Seligenthaler Straße 36, 84034 Landshut
Telefon: 0871- 430 31-0

info@sbndb.de

www.schulberatung.bayern.de

Scheue dich nicht, bei Belastungen und familiärem Stress professionelle Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Dafür stehen dir die zuständigen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen auch in dieser Krisenzeit beratend zur Seite. 

Staatliche Schulberatungsstelle für Niederbayern

Mario Benedetti & Franz Wacker

Seligenthaler Straße 36, 84034 Landshut
Telefon: 0871- 430 31-0

info@sbndb.de

www.schulberatung.bayern.de

Kinder, Jugendliche und Eltern können sich an der Schule vertrauensvoll wenden an:

– jede Lehrkraft des Vertrauens
– die Beratungslehrerin oder der Beratungslehrer der Schule
– die zuständige Schulpsychologin/ den Schulpsychologen
– die Jugendsozialarbeiterinnen und Jugendsozialarbeiter (JaS) an Schulen (falls vorhanden)

Die Kontaktdaten der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkräfte, Schulpsychologinnen und Schulpsy-chologen finden Sie in den Informationen der jeweiligen Schule, z.B. den Elternbriefen oder der Schulhome-page.

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Möchtest Du gerne mit einem Außenstehenden sprechen? Kreisen Deine Gedanken um ein Thema? Kommst Du nicht zur Ruhe? Hast Du Fragen? Hast du Angst?

In einer telefonischen oder Mail Beratung bieten dir z.B. folgende Anlaufstellen eine Möglichkeit zum Gespräch und zur Unterstützung:

Nummer gegen Kummer: für Kinder/Jugendliche :116 111 oder 0800 1110333 (Mo-Sa 14-20 Uhr); Hinweis: Die Beratung findet von Mo bis Fr durch Erwachsene statt, am Samstag nur durch Jugendliche und junge Erwachsene.

Nummer gegen Kummer: für Eltern0800 1110550 (Mo-Fr 9-11 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr)

Telefonseelsorge0800111011108001110222116 123 (täglich 24 Stunden, Anrufe sind kostenfrei, Mailberatung: Antwort dauert ca. drei Tage; Chatberatung)

bke-Jugendberatung (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.) Bei der bke-Jugendberatung findest du viele andere Jugendliche, mit denen du dich austauschen kannst, und erfahrene Beraterinnen und Berater, die dich unterstützen.

„Corona und Du“ (LMU Klinikum München, Beisheim Stiftung) Rat, Hilfestellungen und konkrete Tipps, damit Du positiv und psychisch gestärkt
durch diese Zeit gehen kannst

Jugendnotmail: Du bist nicht älter als 19? Bei Problemen oder Fragen kannst du dich jederzeit an Jugendnotmail wenden. Diskutiere mit anderen Jugendlichen im Chat oder schreibe eine private kostenlose Nachricht an die Berater*innen. Jede Notmail wird beantwortet und du wirst ernst genommen.

Zugang zu psychotherapeutischer Unterstützung per Videosprechstunde bei psychischer Belastung auf Grund der bestehenden Pandemiesituation oder einer angeordneten Quarantäne.

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung089 122220 (tägl. 8-18 Uhr) , bei Fragen zum Corona-Virus

Onlineberatung für Jugendliche der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung 

Hilfetelefon sexueller Missbrauch0800 2255530Niemand darf Dir Gewalt antun, Dich schlagen, Dich mit Worten fertig machen, Dich anfassen, wo Du es nicht willst. (Mo, Mi und Fr 9-14 Uhr, Di und Do 15-20 Uhr) Wenn Du dich nicht telefonisch melden kannst oder möchtest, kannst Du eine e-mail schreiben an:  beratung@save-me-online.de, Miese Anmache im Netz, Cybermobbing, Probleme mit Sexting, sexueller Missbrauch, Zusendung von Pornos oder andere sexuelle Übergriffe, Cybermobbing, …: www.save-me-online.de

 www.jmd4you.de: Du lebst noch nicht lange in Deutschland und hast ein Problem? Im Internet unter jmd4you findest du Hilfe.

 

Staatliche Schulberatungsstelle

 

für Eltern und Erziehungsberechtigte:

Erziehungsberatungsstellen vor Ort
z.B. in Deggendorf, Dingolfing, Eggenfelden, Freyung-Grafenau, Landshut, Passau, Regen

bke-Elternberatung (Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.)Beratung bei kleinen und großen Sorgen rund um die Erziehung Ihrer Kinder

Psychische Gesundheit in Zeiten der Corona-Krise 
Verschiedene Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Telefonseelsorge, Tel.: 0800/1110111 oder 0800/1110222
Die Telefonseelsorge ist 24 Stunden erreichbar.

Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen, Tel.: 116 117
bei Erkrankungen, bei denen ich normalerweise zu meinem Hausarzt gehen würde

Diese Hilfestellung ist entstanden mit der Mithilfe der: 

Staatliche Schulberatungsstelle für Niederbayern

Seligenthaler Straße 36, 84034 Landshut
Telefon: 0871- 430 31-0

info@sbndb.de

http://www.schulberatung.bayern.de 

Mario Benedetti und Franz Wacker – Staatliche Schulpsychologen für berufliche Schulen