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5 Tipps für Eltern

Digitale Bildung

An dieser Stelle möchte ich Ihnen zu verschiedenen Themen jeweils fünf Tipps geben, die Ihnen im Umgang mit Medien nützlich sein können.

Für alle Themengebiete gilt: zeigen Sie Interesse und nutzen Sie die Medien nicht als Babysitter!

interessante Links:

 https://www.elternguide.online

https://www.loveline.de/startseite/

https://www.juuuport.de/beratung/

Kinder&SozialeNetzwerke:

  1. Besprechen Sie mögliche Risiken eines sozialen Netzwerkes mit Ihrem Kind – nicht alle Netzwerke sind für alle Altersklassen geeignet. Informieren Sie sich aktiv über das Netzwerk! So merkt Ihr Kind, dass Sie auf Augenhöhe mit ihm sprechen.
  2. Raten Sie Ihrem Kind, keine Freunde aufzunehmen, die es nicht wirklich kennt. Überprüfen Sie regelmäßig die Sicherheitseinstellungen mit Ihrem Kind und sprechen Sie darüber.
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Weitergabe von persönlichen Daten.
  4. Zeigen Sie Interesse, was Ihr Kind im sozialenNetz erlebt (wie im richtigen Leben auch). Ist Ihr Interesse echt, wird es Ihr Kind merken und sich bei Problemen an Sie wenden.
  5. Sollte Ihr Kind mit problematischen Inhalten in Berührung kommen, Schimpfen Sie nicht! in den meisten Fällen kann Ihr Kind nichts dafür. Sichern Sie Beweise durch Screenshots mit Uhrzeit und Datum!

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Kinder&Surfen im Internet:

  1. Mit kleineren Kindern surfen Sie gemeinsam, mit größeren ab und zu. Vereinbaren Sie, dass Ihr Kind mit Ihnen spricht, wenn es seltsames im Internet sieht. Bieten Sie Ihrem Kind altersgerechte Seiten an (z.B. Frag Finn statt google).
  2. Installieren Sie einen Kinderschutzfilter, richten Sie Ihrem Kind einen geschützten Surfraum ein (eigener Browser).
  3. Vereinbaren Sie klare Regen mit Ihrem Kind – Was, wie lange und wie oft gesurft wird. Achten Sie auf die Einhaltung! Software mit Timer kann helfen. (Vertag kommt von vertragen).
  4. Richten Sie Nutzerkonten mit Ihrem Kind gemeinsam ein, achten Sie auf sichere Passwörter, sensibilisieren Sie Ihr Kind für das Thema Datenschutz.
  5. Weisen Sie Ihr Kind auf illegale Downloads hin! Und vereinbaren Sie, dass Downloads nur mit Ihnen durchgeführt werden sollen (Viren, kostenpflichtige Downloads, AppIn-Käufe)

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Kinder&Fernsehen:

  1. Vereinbaren Sie klare Regen mit Ihrem Kind – Wie lange, wie oft und welche Sendungen angeschaut werden. Achten Sie auf die Einhaltung! (Vertag kommt von vertragen).
  2. Seien Sie Vorbild für Ihre Kinder. Welches Fernsehverhalten leben Sie vor?
  3. Finden Sie das richtige Maß zwischen Fernsehen und Freizeitbeschäftigung.
  4. Begleiten Sie Ihr Kind beim Fernsehen. Auch vermeintlich harmlose Sendungen können Ihr Kind belasten.
  5. Eine zu große Bedeutung räumen Sie Spielen ein, wenn Sie als Belohnung oder Bestrafung genutzt werden.

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Kinder&Computerspiele:

  1. Spielen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind und zeigen Sie dadurch Interesse für die Freizeitbeschäftigung Ihres Kindes. Ihr Kind wird Stolz sein, wenn es Ihnen das Spiel  oder seine Strategie erklären kann.
  2. Vereinbaren Sie klare Regen mit Ihrem Kind – Was, wie lange und wie oft gespielt wird. Achten Sie auf die Einhaltung! (Vertag kommt von vertragen)
  3. Eine zu große Bedeutung räumen Sie Spielen ein, wenn Sie als Belohnung oder Bestrafung genutzt werden.
  4. Achten Sie auf die USK Einstufung und lassen Sie keine Spiel spielen die nicht altersgerecht sind.
  5. Nutzen Sie die Einstellungen der Spielgeräte bzw. der Software.


Internetabhängigkeit

  1. Internettagebuch führen
    Wann und wie bin ich online? Was mache ich im Netz?
  2. Abstinenz-Experiment
    Einen Tag vollständig auf alle elektronischen Medien verzichten. Welche Erfahrungen mache ich? Wie wird der Offline-Tag erlebt?
  3. Offline-Alternativen planen
    Punkt zwei klappt besser, wenn Hobbys, Aktionen, Aufgaben usw. geplant werden und auf den Offline-Tag gelegt werden
  4. Ehemalige Betroffen kontaktieren
  5. Computerspiel unter die Lupe nehmen
    Welche Spiele werden gespielt? Wieso gefällt dieses Spiel? Wodurch findet die Bindung statt?